| AUTHARISTRASSE |
| WOHNHAUS |
| MÜNCHEN, 2001 |
In
einem heterogenen Wohngebiet Muenchens mit traditioneller Villenbebauung entstand
dieses ungewoehnliche Wohnhaus,
das sich in Bauform und Bauweise auf den ersten Blick an den haeufigsten Bautyp
der Umgebung zu halten scheint, den quaderfoermigen Solitaer in Massivbauweise
mit Walmdach.
Hat das Haus schon mit seiner Strassenseite Eigenstaendigkeit bewiesen, durch
sein vertikal durchgestecktes Treppenhaus mit glaeserner Huelle, den zurueckgesetzten
Kniestock, der das
Dach schweben laesst, den widerborstigen Dachaufsatz mit seiner gegenlaeufigen
Neigung, so verlaesst das Haus den Rahmen gaenzlich auf der Gartenseite. Eine
Villa aus der Umgebung genommen und entlang der Diagonalen halbiert, das ist
stark vereinfacht gesagt unser Entwurfskonzept fuer dieses Haus gewesen. Der
halbkreisfoermige Grundriss oeffnet sich jeweils geschosshoch ueber eine polygonale
Stahlglasfassade grosszuegig zum Gruenen hin. Ein Sonderfall der Dachgeschossgrossraum,
der nicht nur ueber die Gartenfassade sondern auch ueber die Dachlaternenfenster
(von drei Seiten) Licht bekommt, ueberspannt von einem Plattentragwerk aus Dickholztafeln
ueber wenigen radialen Leimholzbindern.




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Haus Autharistrasse in München als Schauplatz der
Krimiserie Siska, Folge "Die Braut aus dem Nichts" vom 21.12.2002
im ZDF. |
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| Standbilder aus dem Film |
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