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PREYSINGSTRASSE
DACHGESCHOSSUMSBAU
MÜNCHEN, 1986
Der Dachboden dieses denkmalgeschuetzten Hauses aus dem Jahre 1910 wurde bis zuletzt als reiner Abstell- und Trockenboden genutzt. Die tragenden Teile des vorhandenen sechs Meter hohen Dachstuhls sollten weitgehend unberuehrt bleiben, um neue statische Abfangungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die notwendigen baukonstruktiven Massnahmen weisen einige Besonderheiten auf: Die neuen Dachterrassen wurden entlang der Mittelpfette aus der Dachflaeche ausgeschnitten und vor dem OEffnen der Dachhaut komplett fertiggestellt um Durchfeuchtungen waehrend der Bauzeit zu vermeiden. Vorherrschend ist die Farbe "Weiss", weiss ist der mit Autolack versiegelte Dielenboden, weiss sind in ihrer Flaechigkeit Decke, Waende und das Moebel Wendeltreppe in filigraner Stahlbauweise, welche die Galerie auf der alten Kehlbalkenlage unter dem Dachspitz erschliesst. Die Architektur tritt zurueck gegenueber dem Bewohner und seinen "Exponaten", bietet ihm viel individuellen Gestaltungsspielraum. Leichte Staenderwaende entlang der alten Binderebenen bzw. in den Stuetzenachsen schirmen die "privaten" Raeume vom Grossraum ab. Die Feuchtraeume docken an die vorhandenen Schornsteinbloecke an, um die Leitungsfuehrung zu vereinfachen.
CUVILIERSTRASSE
DACHGESCHOSSUMBAU
MÜNCHEN, 1988
Bei diesem Anwesen handelt es sich um ein von Hofbaumeister Gabriel v. Seidl errichtetes Jugendstilhaus aus dem Jahre 1910. Bis zum jetzigen Umbau und Ausbau war das Dachgeschoss nur teilweise zu Wohnzwecken genutzt. Das Gebaeude erhielt einen Fahrstuhl (Direkterschliessung der Wohnungen).
UNTERE FELDSTRASSE
UMBAU/DACHGESCHOSSUMBAU EINES HAUSES AUS DEM 19JHD.
MÜNCHEN, 1997
Das Haus wurde 1926 erbaut und wurde in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Umbauten immer mehr verschandelt. Der Bauherr hat das Anwesen 1991 erworben und bauftragte uns, einen Planungsvorschlag zu erarbeiten, mit dem die Sünden der vergangenen Jahre geheilt werden sollten. Die kurz zuvor eingebauten Kunststoffenster wurden demontiert und durch neue kleinteiligere Holzfenster ausgetauscht. Zuvor wurden die vielen verschiedenen Mauerwerksöffnungen im Erdgeschoss verkleinert und etwas einheitlicher gestaltet. Die störenden Fenster im Bodenbereich wurden in einem durchgehenden neuen Sockel versteckt. Die Dachgaube mit grossen stirnseitigen Verblechungen wurde durch eine neue schmälere ersetzt.
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DACHGESCHOSSAUSBAU
BARERSTRASSE
DACHGESCHOSSUMBAU PROJEKT
MÜNCHEN, 2006